Radiästhesie: Wünschelrutengehen

Schulung zum Rutengeher:

Die Ausbildung zum Radiästheten erfolgt sehr oft in kurzen Einheiten. In vielen Fällen reicht ein absolvierter Kurs übers Wochenende um ein Diplom zu erhalten. Erfahrungsgemäß dauert es jedoch Jahre, in denen regelmäßig geübt wird, um die verschiedenen Strahlungsarten wirklich zuverlässig lokalisieren und unterscheiden zu können. Es gibt leider keine einheitliche Ausbildung zum Rutengeher, da es sich um ein freies Gewerbe handelt. Viele Leute meinen, es genügt, wenn ein Rutenausschlag erfolgt, um als Radiästhet zu gelten. Wenn man das Wünschelrutengehen ernsthaft betreiben möchte ist es jedoch unerlässlich sich einer seriösen, längerdauernden Ausbildung zu unterziehen. Es ist notwendig, das breite Spektrum der unterschiedlichen, natürlichen Strahlungsarten kennen zu lernen und seine Rutenausschläge von einem erfahrenen Ausbildner überprüfen zu lassen.

Zunächst ist es ratsam in der freien Natur zu üben, in späterer Folge erst in Wohn- und Firmengebäuden, da verschiedene Strahlungsarten durch Metallträger in Bauten verzerrt werden können. Dadurch ist das Erdmagnetfeld gestört. Es ist natürlich auch zielführend kompetent zum Thema Elektrosmog zu sein.

Anwendung:

Die Radiästhesie wird für zwei Hauptzwecke verwendet:

Die Wassersuche hat eine jahrtausendealte Tradition. Mit einer frischen Astgabel versucht man den optimalen Grabungspunkt für einen Brunnen zu lokalisieren. Die Brunnensuche beinhaltet vier Prioritäten: Die Lokalisation einer oder mehrerer Wasseradern (Kreuzungspunkt), die Tiefe, die Schüttung (Wassermenge in der Minute) sowie die Wasserqualität. Eine Möglichkeit zur Bestimmung der Wassertiefe ist die Verwendung des sogenannten „Bischofsmaßes“.

Den Menschen war seit jeher bewusst, dass ein guter Schlafplatz zur Gesunderhaltung und zum Wohlbefinden beiträgt. Die Lebensumstände haben sich in den letzten Jahrhunderten stark verändert. Weiters ist der menschliche Körper vielen negativen Einflüssen, wie technischer Strahlung, industriell gefertigter Nahrung, Stress am Arbeitsplatz, Arbeitszeiten entgegen dem Biorhythmus, ausgesetzt. Bei diesen vielen Belastungen ist es unerlässlich einen möglichst strahlungsfreien Schlafplatz zu haben, damit sich der Körper in der Nacht wirklich regenerieren kann. Der wichtigste Teilbereich der Radiästhesie ist deshalb die Untersuchung von Schlaf- und Büro-Arbeitsplätzen.

Die natürlichen Strahlungsarten:

Durch das Erdmagnetfeld entsteht ein gewisses Raster, das die Erde umspannt. Dabei wird zwischen Erdstrahlen (Currygitter) und kosmischen Strahlen (Hartmanngitter und Benkergitter) unterschieden. Das Innere der Erde besteht aus einem glühenden Eisenkern. Diese Strahlung dringt durch die Erdkruste, verschiedene Gesteinsschichten können diese beim Austritt verstärken. Man spricht dann von Verwerfungen. Wasser bremst diese Strahlung. An den Randzonen zwischen Wasser und Stein entsteht eine sehr starke Reibung, die Körperzellen schädigen kann.

In der Radiästhesie wird zwischen folgenden natürlichen Strahlungsarten unterschieden:

  • Currygitter: Man nennt es auch Diagonalnetzgitter, da es Nordost-Südwest und Südost-Nordwest verläuft. Die Maschenbreite beträgt ca. 3-6 m, die Streifenbreite ist zwischen 40 und 70 cm.
  • Hartmanngitter: Diese kosmische Strahlung verläuft in Nord-Süd- und Ost-West-Richtung. Die Maschenbreite liegt zwischen 1,80 und 2,70 m, die Streifenbreite bei 15 bis 25 cm.
  • Benkergitter: Es handelt sich um ein Kubensystem mit Sohle und Deckel und verläuft entsprechend dem Hartmanngitter. Die Maschenbreite ist ca. 10 bis 12 m, die Streifenbreite ist ca. 1 m.
  • Verwerfungen: Verschiedenste Gesteinsschichten, die aufeinandertreffen, können eine negative Wirkung auf den Menschen haben. Es gibt auch wasserführende Verwerfungen.
  • Wasseradern sind unterirdische Flüsse oder Bäche. Ihr Vorhandensein kann das Wohlbefinden von Menschen stark beeinträchtigen.
  • Projizierte Strahlungen: Metallgegenstände, Spiegel, Glasscheiben, Heizkörper, Metallöfen oder Lüster können Strahlungen verstärken.

Technische Strahlung:

Man unterscheidet niederfrequente und hochfrequente Strahlung. Wo Strom vorhanden ist entsteht ein elektrisches und magnetisches Feld. Diese Strahlung kann negativen Einfluss auf den Menschen haben.

Strahlensucher und Strahlenflüchter:

Tiere und Pflanzen reagieren unterschiedlich auf die natürliche Strahlung. So liegen Katzen gerne auf strahlenbelasteten Plätzen, während Hunde diese meiden. Pferde und Schafe waren früher sehr wichtige Nutztiere. Vor Jahrhunderten wurden Ställe dort gebaut, wo sich diese Tiere freiwillig gerne zum Schlafen niederließen.

Apfelbäume reagieren sensibel auf vorhandene Strahlungen, sie wachsen dann nicht gerade nach oben sondern zunächst auf die Seite. Der Hollunderbusch hingegen gedeiht besonders gut auf Wasseradern.

Radiästhesie und Erkrankungen:

Da ich seit vielen Jahren als Rutengeher tätig bin, lässt es sich nicht von der Hand weisen, dass sich Störzonen auf das Auftreten von Erkrankungen auswirken. Vielerorts wurde mir erst nach der radiästhetischen Untersuchung erzählt, dass bei den betreffenden Personen bereits sehr schwere Krankheiten vorliegen. Diese Aussagen deckten sich jeweils mit meinen Ergebnissen. Ich habe aber auch Schlafplätze untersucht, die so gut wie gar nicht strahlenbelastet waren. Die Menschen, die dort schliefen, erreichten ein hohes Lebensalter. Für mich persönlich ist ein neutraler, strahlungsfreier Platz eine sehr wichtige Gesundheitsvorsorge für die Zukunft.

Fallbeispiele:

Bei einer radiästhetischen Untersuchung auf einem Bergbauernhof in der Steiermark: Die Strahlung einer wasserführenden Verwerfung verlief in der Längsrichtung des Schlafzimmers. Die Bettseite, auf der die Mutter schlief, war sehr stark belastet. Diese Strahlung zog sich weiter in das angrenzende Zimmer der Schwester über deren Bettplatz. Ein Stockwerk höher schlief die Tochter, ihr Bett war auf derselben Störzone platziert. Der Vater erzählte nach der Untersuchung, dass seine Frau vor einiger Zeit an Darmkrebs verstorben war und seine Schwägerin und seine Tochter, die genau auf der gleichen Störzone wie seine Ehefrau lagen, waren beide an Nierenkrebs (Wilmstumor) erkrankt.

Radiästhetische Untersuchung in der Nähe von Steyr, Oberösterreich: Ein Bub, 9 Jahre alt, litt seit längerer Zeit unter Verstopfung und Schlafstörungen. Oft war er so müde, dass er in der Schule einschlief, und seine Leistungen waren mangelhaft. Bezüglich der Verstopfung wurde er zweimal für jeweils eine Woche im Krankenhaus untersucht, es konnte jedoch keine medizinische Ursache gefunden werden. Die radiästhetische Untersuchung ergab, dass er auf einer wasserführenden Verwerfung, einer Wasserader und einer Currykreuzung lag. Die Eltern stellten das Bett auf den empfohlenen, neutralen Platz. Sechs Wochen später war der Junge beschwerdefrei.

In einem Großraumbüro wurden dreißig Büro-Arbeitsplätze am Abend radiästhetisch untersucht. Das Ergebnis war, dass vier Arbeitsplätze sehr stark belastet waren. Die Geschäftsführung bestätigte nachträglich, dass genau diese vier Mitarbeiter seit längerer Zeit massive, gesundheitliche Beschwerden hatten. Dieses Ergebnis war signifikant.